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Meldungen

Diskursanalyse für die Kommunikationswissenschaft

Zwei Jahre nach der 1. Tagung des Netzwerks Qualitative Methoden in München zum Thema Diskursanalyse ist im Juni 2019 die Publikation Diskursanalyse für die Kommunikationswissenschaft im Verlag Springer VS erschienen. Basierend auf der Annahme, dass das Forschungsprogramm der Diskurstheorie bzw. Diskursanalyse einen signifikanten Beitrag zur Kommunikationswissenschaft und zur sozialwissenschaftlichen Medienforschung leisten kann, stellt der von Thomas Wiedemann und Christine Lohmeier herausgegebene Band grundlegende theoretische Positionen dar, diskutiert analytische Vorgehensweisen mit unterschiedlichem Datenmaterial, präsentiert empirische Forschungsbefunde und fragt nach künftigen Perspektiven sowie Erweiterungsmöglichkeiten diskursanalytischer Verfahren. Neben einer Einleitung liefert der Band mit 14 Beiträgen eine aktuelle Bestandsaufnahme in Sachen Diskursanalyse aus verschiedenen Disziplinen und plädiert für eine stärkere Integration dieser Forschungstradition in die Kommunikationswissenschaft. Zur Verlagsseite

 

Weitere Meldungen (Archiv):

Vortrag auf der IAMCR-Jahrestagung 2019 in Madrid

Wer bestimmt die Zukunft der Berlinale? Gestützt auf den Ansatz der Akteur-Struktur-Dynamiken von Uwe Schimank fragt der Vortrag auf der Jahrestagung der International Association for Media and Communication Research in Madrid (7. bis 11. Juli 2019) danach, wie unterschiedliche Akteure die Zielsetzungen von Deutschlands A-Filmfestival in eine bestimmte Richtung lenken.

Gast-Vorlesung zu „Strukturen des Mediums Film in Deutschland“ an der FU Berlin

Die Vorlesung „Grundstrukturen des deutschen Mediensystems“ am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Freien Universität Berlin, geleitet von Hanan Badr und Anke Fiedler, widmet sich am 4. Juni 2019 dem Gegenstand Film. Nach einer Einführung zur Beschäftigung mit dem Medium Film aus der Perspektive der Kommunikationswissenschaft werden wesentliche Strukturmerkmale der Filmbranche in Deutschland aufgezeigt sowie zentrale Befunde der Studie zum Berufsfeld Filmregie vorgestellt.

In eigener Sache: Medien & Zeit zur Fachgeschichte der Kommunikationswissenschaft

Die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift Medien & Zeit – Kommunikation in Vergangenheit und Gegenwart (Jahrgang 34, 2019, Nr. 1; herausgegeben von Christian Schwarzenegger, Erik Koenen und Thomas Wiedemann) ist der Fachgeschichte der Kommunikationswissenschaft gewidmet. Aus Anlass des 100-jährigen Münsteraner Institutsjubiläums fragen die sieben versammelten Aufsätze zum Thema „Institute, Schulen, Traditionen“ nach Treibern und Taktgebern der Kommunikationswissenschaft im historischen Wandel. Fünf Beiträge (mit dem Fokus auf Theorie, Medienpraxis, Medienentwicklung, Institutionen/Strukturen und Methoden) werden zudem am 10. Mai 2019 in einem Sonderfenster auf der 64. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) in Münster präsentiert.

In eigener Sache: 2. Tagung des Netzwerks Qualitative Methoden

Das Programm zur 2. Tagung des Netzwerks Qualitative Methoden ist online. Die Tagung beschäftigt sich mit dem Thema „Datenvielfalt: Potenziale und Herausforderungen“ und findet vom 24. bis zum 26. April 2019 am Fachbereich Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg statt. Die Anmeldung ist bis zum 1. April 2019 über das ins Programm integrierte Formular möglich.

Hauptseminar zum deutschen Kinofilm an der FU Berlin

Im Rahmen eines Lehrauftrags findet im Wintersemester 2018/19 am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Freien Universität Berlin ein Hauptseminar zum aktuellen deutschen Kinofilm statt. Gestützt auf das Forschungsprogramm der Diskurstheorie und Diskursanalyse in der Folge Michel Foucaults fragt die Lehrveranstaltung nach der diskursiven Wirklichkeitskonstruktion des Mediums Film hierzulande. Nach einer Einführung in Strukturen und Logik des heimischen Filmschaffens sowie in die Diskursanalyse untersuchen die 16 Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer (Master-Studiengang Kommunikationswissenschaft) ausgewählte Spielfilme auf ihre diskursiven Formationsregeln und erkunden damit den Raum des Sag- und Zeigbaren im deutschen Kino.

In eigener Sache: Call for Abstracts zur 2. Tagung des Netzwerks Qualitative Methoden

Der Call for Abstracts zur 2. Tagung des Netzwerks Qualitative Methoden ist online. Die Tagung widmet sich dem Thema „Datenvielfalt: Potenziale und Herausforderungen“ und findet am 25. und 26. April 2019 an der Universität Salzburg statt. Einreichungsschluss für Extended Abstracts ist der 31. Oktober 2018. Das Netzwerk Qualitative Methoden wurde im Frühjahr 2016 ins Leben gerufen und möchte qualitativ Forschenden (aus der Kommunikationswissenschaft, aber auch aus den Nachbardisziplinen und natürlich im gesamten deutschsprachigen Raum) ein Forum für Informationen, Austausch und Diskussionen bieten.

Bachelor-Arbeiten im Sommersemester 2018

Drei Studierende der Kommunikationswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München beschäftigten sich in ihrer Abschlussarbeit (Studiengang Bachelor of Arts) im Sommersemester 2018 mit dem Verhältnis von Film und gesellschaftlichen Strukturen hierzulande. Während Theresa-Katharina Prattes nach der Position von Verleihern im Entstehungsprozess von Filmen in Deutschland fragte, stellte Niklas Hartmann die Perspektive deutscher Kinobetreiber in den Fokus. Gemeinsam ist beiden Untersuchungen die theoretische Fundierung mit Schimanks Ansatz der Akteur-Struktur-Dynamiken sowie das methodische Vorgehen mittels Experteninterviews. Gestützt auf Foucaults Diskurstheorie widmete sich Marlene Krammer dagegen dem Zusammenhang von filmischem und medialem Diskurs und fragte dafür am Beispiel von Fatih Akins Aus dem Nichts (2017), inwiefern die als dominant erachteten Sinnmuster des Films von der Berichterstattung in den Feuilletons dieses Landes aufgegriffen und modifiziert werden.

Vortrag zur Diversität des deutschen Berlinale-Programms auf der ICA-Jahrestagung

Inwiefern bietet die Berlinale eine Plattform für das nationale Filmschaffen und welcher Typ Filmemacher profitiert von Deutschlands A-Festival und welcher nicht? Unter dem Titel „The Berlin International Film Festival: A powerful springboard and gatekeeping mechanism for domestic filmmaking“ präsentiert der Vortrag auf der 68. Jahreskonferenz der International Communication Association (24. bis 28. Mai 2018 in Prag) zentrale Befunde der Studie zur Berlinale-Programmdiversität und argumentiert dabei auch mit einer großen Sozialtheorie.

Vortrag über das Berufsfeld Filmregie in Deutschland auf der DGPuK-Jahrestagung

„Filmregisseure in Deutschland. Strukturen und Logik eines heteronomen Berufsfeldes“. Dieser Vortrag auf der 63. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (9. bis 11. Mai 2018 in Mannheim) untersucht aus der Perspektive Bourdieus, welche Mechanismen das Berufsfeld Filmregie in Deutschland bestimmen und wie es um seine Autonomie bestellt ist.

Vortrag auf der Konferenz „Media Industries: Current Debates and Future Directions“

Vom 18. bis zum 20. April 2018 findet am King’s College in London die internationale Konferenz „Media Industries: Current Debates and Future Directions“ statt. Im Programm: ein Vortrag über die Strukturen und Logik des Berufsfeldes Filmregie in Deutschland, unter besonderer Berücksichtigung der Ressource Filmfestivals („No Capital Without Festival: The New Power Resource in the Field of German Filmmakers“).

Gender Salon zur Diversity auf Filmfestivals

In regelmäßigen Veranstaltungen beschäftigt sich der Münchner Gender Salon bereits in der neunten Auflage mit den Schnittstellen von Kunst, (Pop-)Kultur, Politik und Wissenschaft rund um das Thema Gender. Am 28. März 2018 geht es in der Reihe um das Thema Diversity in der Filmbranche und konkret um die Frage, welche Filme wir auf Filmfestivals zu sehen bekommen und welche FilmemacherInnen ihre Werke dort einem Publikum präsentieren dürfen. Präsentiert und diskutiert wird dabei unter anderem auch die Studie zur Programmdiversität der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Ort: Glockenbachwerkstatt, Blumenstr. 7, 80331 München. Beginn: 20 Uhr, Einlass: 3 Euro. Die Veranstaltung wird organisiert von Paula-Irene Villa, Professorin für Soziologie an der LMU München.

Beiträge zur Debatte über eine Berlinale-Neuausrichtung auf dem Blog Medienrealität

Anlässlich der aktuellen Debatte über die Zukunft der Internationalen Filmfestspiele Berlin, ausgelöst durch einen offenen Brief von prominenten deutschen Filmregisseurinnen und -regisseuren, in dem im Zuge der anstehenden Neubesetzung des Berlinale-Chefpostens eine grundsätzliche Neuausrichtung des Festivals gefordert wird, sind auf dem Blog Medienrealität die Beiträge Berlinale: Weniger Macht den Funktionären (27. November 2017) und Berlinale-Showdown: Revolte bleibt aus (6. Dezember 2017) erschienen. Beide Texte dokumentieren und kommentieren, wie Akteure versuchen, ihren Einfluss auf das deutsche A-Filmfestival geltend zu machen und wie es um die Macht dort bestellt ist.

Vortrag auf der ECREA Film Studies Section Conference 2017

„The Berlinale: A Path towards Unity in Diversity? Examining the Contribution of the Berlin International Film Festival towards Promoting the Diverse Film Culture of the European Union (1980-2016)“. Diesen Titel trägt ein Vortrag auf der Jahrestagung der Film Studies Section der European Communication Research and Education Association (ECREA) vom 10. bis zum 11. November 2017 in Cork, in dem die Befunde der Studie zur Programmdiversität der Berlinale noch einmal mit einer europäischen Brille präsentiert werden.

Berlinale-Studie auf der GfM-Jahrestagung 2017

Unter dem Titel „Berlinale – Forum unbegrenzter Vielfalt?“ wird die Studie zur Programmdiversität der Internationalen Filmfestspiele Berlin auch auf der diesjährigen Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft vorgestellt. Die Konferenz mit dem übergeordneten Thema „Zugänge“ findet vom 4. bis zum 7. Oktober 2017 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen statt.

Berlinale-Studie auf der NECS 2017 Conference

Vom 29. Juni bis zum 1. Juli 2017 findet in Paris die Konferenz des European Network for Cinema and Media Studies zum Thema „Sensibility and the Senses – Media, Bodies, Practices“ statt. Unter dem Titel Do Movies and Stories Really Have No Boundaries? wird dort auch die Studie zur Programmdiversität der Berlinale präsentiert.

Startschuss für den Blog Medienrealität

Raus aus dem Elfenbeinturm und rein in die Öffentlichkeit. Das ist das Motto des im Frühjahr 2017 ins Leben gerufenen Blogs Medienrealität, auf dem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Forschungs- und Lehrbereichs von Michael Meyen an der Ludwig-Maximilians-Universität München ihre (kommunikationswissenschaftliche) Perspektive ausbreiten. Geschrieben wird zwar auch über die eigene Forschung, vor allem aber über das, was sich auf dieser Basis zur Arbeit von Medienproduzenten sowie zu öffentlichen Debatten über Medienqualität und Medienwirkungen sagen lässt. Außerdem im Programm: gelungene Abschlussarbeiten, Rezensionen, Veranstaltungsberichte und Gastbeiträge.

Bachelor-Arbeiten im Sommersemester 2017

Am 24. April 2017 ist der Startschuss für eine neue Runde Bachelor-Arbeiten am Institut für Kommunikationswissenschaft der LMU München gefallen. Für vier Abschluss-Kandidatinnen steht der achtwöchige Bearbeitungszeitraum im Sommersemester ganz im Zeichen von Kino, Film und Filmfestivals: Vor dem Hintergrund der Medialisierungstheorie möchte Jaqueline Mühlbacher wissen, wie sich bayerische Programmkinos im veränderten Marktumfeld positionieren können (verbunden mit dem Wunsch, daraus Handlungsempfehlungen für die Zukunft abzuleiten). Sandra Niederlöhner fragt, inwiefern sich die finanzielle Abhängigkeit des Mediums Film vom öffentlich-rechtlichen, aber auch privaten Fernsehen in der Produktion widerspiegelt (Wie weit reicht die Macht der TV-Redaktionen?). Und Melanie Bauer und Sarah Latzel interessieren sich für die Position von Filmfestivals im Entstehungs-, Distributions- und Rezeptionsprozess von Filmen hierzulande und möchten am Beispiel der Internationalen Hofer Filmtage und der Berlinale-Sektion Perspektive Deutsches Kino das zutage tretende Selbstverständnis in Erfahrung bringen sowie die Erwartungen, mit denen solche Akteure konfrontiert sind. Gemeinsam ist den vier Forschungsvorhaben die theoretische Fundierung (die Arbeit mit großen Sozialtheorien), das qualitative kategoriengeletete Vorgehen sowie die empirische Umsetzung mittels Experteninterviews und Dokumentenanalysen.

Tagung „Diskursanalyse“ in München

Vom 27. bis zum 29. April 2017 findet an der LMU München die erste Tagung des Netzwerks Qualitative Methoden statt. Das Thema: „Diskursanalyse in der Kommunikationswissenschaft und Medienforschung – Theorie, Vorgehen, Befunde“. Zum Programm und zur Anmeldung.

Studentische Unterstützung bei der Forschung

Gabriella Silvestri studiert Politikwissenschaft und Kommunikationswissenschaft an der LMU München und hat am 1. April 2017 eine Stelle als Hilfskraft im Rahmen des DFG-Projekts „Making of … Das handelnde Zusammenwirken im Entstehungsprozess von Spielfilmen in Deutschland“ angetreten. Ihre Hauptaufgabe ist die Unterstützung bei der Fertigstellung des geplanten Interviewbandes mit deutschen Filmregisseuren.