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Fundstücke aus den Medien

16. November 2017
Fikkefuchs läuft endlich im deutschen Kino an. Peter Zander berichtet in der Berliner Morgenpost von seinem Treffen mit Regisseur Jan Henrik Stahlberg in Berlin-Kreuzberg. Und der nimmt in Sachen deutscher Film kein Blatt vor den Mund. Zum Beitrag

8. November 2017
Doris Dörrie verneigt sich in der Süddeutschen Zeitung vor dem legendären deutschen Filmregisseur Roland Klick – und liefert nebenbei auch noch zeitlose Einblicke in die Strukturen der Filmbranche in Deutschland. Zum Artikel

21. Oktober 2017
Sexismus auch in der deutschen Filmbranche: David Pfeifer protokolliert in der Süddeutschen Zeitung die Erfahrungen von Drehbuchautorin und Regisseurin Anika Decker. Zum Beitrag

7. September 2017
Der Regisseur Oskar Roehler hat einen Roman geschrieben, in dem David Steinitz von der Süddeutschen Zeitung viel Wut ausmacht und eine Abrechnung mit dem deutschen Filmschaffen erkennt. Zum Beitrag

19. August 2017
Was bedeutete das Label „Berliner Schule“ für das deutsche Kino? Eine Bestandsaufnahme zum Kinostart von „Western“ (Valeska Griesebach) im Deutschlandfunk Kultur von Patrick Wellinski. Zum Beitrag

29. Juli 2017
Wie bewertet die Allianz Deutscher Produzenten die Struktur und Ausstattung der Filmförderung in Deutschland, was sind ihre Wünsche an die Politik? Geschäftsführer Christoph Palmer antwortet auf die Fragen Thomas Eckert und Joachim Huber im Tagesspiegel. Zum Interview

3. Juli 2017
Viele Premieren in der Reihe „Neues deutsches Kino“ auf dem diesjährigen Filmfest München, das einen Zuschauerrekord verzeichnete. Katrin Hillgruber gibt im Tagesspiegel Einblicke, was für eine gesellschaftliche Wirklichkeit wir vom heimischen Kinofilm in den kommenden Monaten präsentiert bekommen. Zum Artikel

25. Mai 2017
Ein Blick in die Schweiz: Dort wird über Finanzierung und Leistungsumfang der SRG diskutiert – und damit auch über die Zukunft einer zentralen Säule der Filmförderung. Das Schweizer Filmschaffen sei deshalb in Gefahr, meint Gérard Ruey, Generalsekretär von Cinéforom (Fondation romande pour le cinéma), in seinem Gastbeitrag für die Neue Zürcher Zeitung. Zum Artikel

17. Mai 2017
Jahr 1 nach Toni Erdmann und das Filmfestival Cannes hat auch diesmal keinen Bogen um den deutschen Film gemacht. Im Gegenteil. Daniel Kothenschulte fordert in der Frankfurter Rundschau nun aber auch zu Hause ein stärkeres Bewusstsein für die Filmkunst. Sonst lasse sich „die freundliche Erwartung der internationalen Filmwelt nicht erfüllen“. Zum Beitrag

1. Mai 2017
Ein Erdrutschsieg für Frauen und ausnahmsweise mal kein Grund zur Beschwerde. Das ist die Bilanz zur Verleihung des Deutschen Filmpreises von Anke Sterneborg auf Sueddeutsche.de. Zum Beitrag

28. April 2017
Kritische Töne im Vorfeld der Vergabe des Deutschen Filmpreises: Hannah Pilarczyk moniert auf Spiegel Online die Auswahl der Nominierten und vermisst die europäische Perspektive, im Freitag weist Matthias Dell anhand einer Bildbeschreibung auf die Selbst-Inszensierung von Filmförderern hin. Zum Beitrag auf Spiegel Online, zum Freitag-Artikel

20. März 2017
Die Vierteljahres-Kolumne von Frédéric Jaeger auf Spiegel Online – diesmal als groß angelegte Kritik an den Strukturen der deutschen Filmfestival-Landschaft und mit einem Verweis auf die Studie zur Programmdiversität der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Zum Artikel

15. März 2017
Die Filmförderung des Bundes ist auf 150 Millionen Euro pro Jahr verdoppelt worden. Wie Kulturstaatsministerin Monika Grütters Finanzminister Wolfgang Schäuble dazu bewegte und wohin wie viel Geld in Zukunft fließt, erklärt Hans-Georg Rodek in der Welt. Zum Artikel

9. Februar 2017
Argumente, warum Filmfestivals für die Zukunftsfähigkeit des Kinos so entscheidend sind, liefert David Steinitz zur Genüge in der Süddeutschen Zeitung anlässlich des Starts der 67. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Denn die Alternative heiße sonst „Fluch der Karibik 15“. Zum Beitrag

7. Februar 2017
Alle reden immer von Toni Erdmann. Aber die Probleme des deutschen Filmschaffens sind damit nicht vom Tisch. Jörg Taszman liefert in Deutschlandradio Kultur eine unverblümte Zustandsbeschreibung der Branche und einen Ausblick. Zum Beitrag

6. Februar 2017
Die deutsche Filmindustrie erwirtschaftet jährlich knapp 25 Milliarden Euro. Das belegt eine aktuelle Studie, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Auftrag gegeben wurde. Ausgehend davon wirft Tanja Tricarico in der Berliner Morgenpost einen Blick auf die Wertschöpfungskette – und Hanns-Georg Rodek ruft in der Welt dazu auf, über eine Aufstockung der Filmförderung nachzudenken. Zum Artikel der Berliner Morgenpost, zum Artikel der Welt

19. Januar 2017
Die Bilanz des Kinojahres 2016 aus deutscher Sicht: durchwachsen. Josef Grübel nimmt die Verleihung des Bayerischen Filmpreises in der „Kinostadt“ München zum Anlass, in der Süddeutschen Zeitung über die Zukunft der Branche zu reflektieren. An Baustellen mangelt es nicht, ebenso wenig aber an Ideen. Zum Artikel

10. Januar 2017
Julia von Heinz äußert sich in einem Gastbeitrag für die Zeit zur Filmförderung durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und berichtet von „neuen Tönen“ vonseiten der Redakteure (bitte keine komplizierten Themen!). Die Forderung der Filmemacherin: Ein Fernsehen, das nicht dem Markt unterworfen ist, soll auch weiterhin für riskante Filme eintreten, die eine komplexe Welt zeigen und eine „verletzliche Gegenwart reflektieren, ohne den Zuschauer in falscher Sicherheit zu wiegen“. Zum Beitrag

25. November 2016
Der Fall Constantin, die Freundschaft zwischen Filmemachern und Förderreferenten, Standortpolitik in Mecklenburg-Vorpommern und die kulturelle Filmförderung des Bundes. Frédéric Jaeger fasst in seiner Quartals-Kolumne für Spiegel Online zusammen, was die deutsche Filmbranche in diesem Herbst bewegt. Zum Artikel

24. Oktober 2016
Die Hofer Filmtage werden 50 Jahre alt. Einen Tag vor Beginn der diesjährigen Ausgabe des Festivals berichtet Anja-Maria Meister für die Welt von der Geschichte der Filmtage in Hof, von ihrem Stellenwert für deutsche Filmemacher und davon, dass trotz des plötzlichen Todes von Heinz Badewitz, dem Gründer und langjährigen Leiter des Festivals, in der oberfränkischen Stadt ganz und gar keine Untergangsstimmung herrscht. Zum Artikel

14. September 2016
Zeitgleich zum viel beworbenen Start von Tschick kommt Überall Blumen ins deutsche Kino, eine Dokumentation über Rudolf Thome. David Steinitz hat den Alt-Filmemacher, um den es so still geworden ist, für die Süddeutsche Zeitung auf dessen Bauernhof in Brandenburg besucht. Über Filmfinanzierung, Frustrationsmomente und die Liebe zum Beruf. Zum Artikel

20. August 2016
Es ist fünf vor zwölf für die Sicherung des deutschen Filmerbes, meint der Tagesspiegel und nimmt dabei auch Bezug auf die Petition von Savefilm.org, die analoge Filmrolle als Weltkulturerbe von der Unesco schützen zu lassen. Zum Artikel

11. August 2016
War Papas Kino gar nicht so tot? Sondern vielleicht sogar avantgardistisch? Unter dem Titel „Geliebt und Verdrängt“ stellt das diesjährige Filmfestival in Locarno eine Retrospektive des bundesdeutschen Films von 1949 bis 1963 vor. Zeit für eine Neubewertung, findet auch Deutschlandradio Kultur. Zum Beitrag

21. Juli 2016
Tobias Kniebe kommentiert in der Süddeutschen Zeitung Dominik Grafs Verfluchte Liebe Deutscher Film, eine kritische Auseinandersetzung mit der deutschen Filmgeschichte, die auf der diesjährigen Berlinale Premiere hatte und jetzt ins Kino gekommen ist. Zum Artikel

4. Juli 2016
Schlechter Ruf in der Heimat und gleichzeitig so spannend wie schon lange nicht mehr. Zwei Tage nach Ende des Filmfests München fragt Kaspar Heinrich auf Zeit Online, warum die große Mehrheit der deutschen Filme mit spärlichen Zuschauerzahlen zu kämpfen hat. Zum Artikel

1. Juli 2016
Die Süddeutsche Zeitung widmet sich einem Thema, auf das der Verein Pro Quote Regie schon seit geraumer Zeit aufmerksam macht: die geschlechtsspezifische Benachteiligung von Frauen in der Filmbranche. Unterfüttert mit den Ergebnissen einer aktuellen Studie der Filmfestival-Forscherin Tanja C. Krainhöfer. Zum Artikel

29. Juni 2016
Jochen Kürten spricht für die Deutsche Welle mit dem im Iran geborenen Regisseur Ali Samadi Ahadi über die deutsche Filmförderung. Ahadis Forderung: nicht weiter die Regionalisierung vorantreiben, sondern stattdessen internationalen Koproduktionen den Weg ebnen. Zum Interview

23. Juni 2016
Einen Tag vor dem Start des Filmfest München mit dem diesjährigen Eröffnungsfilm Toni Erdmann veröffentlicht Kino-Zeit.de ein Interview mit Regisseurin Maren Ade, die den deutschen Film nach acht Jahren Pause wieder in den Wettbewerb nach Cannes geführt hat. Zum Interview

22. Juni 2016
Wie weiter mit der Filmförderung? Braucht es eine deutlichere Positionierung zugunsten von Kultur- oder Wirtschaftsförderung? Und sollte man den gesetzlich festgeschriebenen „Zwangs-Einfluss“ des Fernsehens überdenken? Aus dem Deutschlandfunk zur geplanten Reform der Förderarchitektur. Zum Beitrag

17. Juni 2016
Die Junge Welt widmet dem britischen Filmemacher Ken Loach anlässlich seines 80. Geburtstags eine Hommage und fragt, wie es sein kann, dass ein bekennender Trotzkist seit Jahren mit Filmpreisen überhäuft wird, wie sich mit politisierter Kunst ein Stück Autonomie in der Branche bewahren lässt und warum radikal politische Filme nicht automatisch auf Abneigung an der Kinokasse stoßen. Auch wenn Ken Loach kein Deutscher ist: ein in vielfacher Hinsicht lohnender Streifzug durch sein Werk und zugleich ein Stück Filmgeschichte gewürzt mit soziologischen Perspektiven. Zum Artikel

27. Mai 2016
Jan Schulz-Ojala kommentiert im Tagesspiegel die Verleihung des Deutschen Filmpreises Lola 2016 und klagt darüber, dass sich der große Favorit Der Staat gegen Fritz Bauer (Regie: Lars Kraume), laut Schulz-Ojala ein „guter Konsensfilm“, gegen David Wnendts Hitler-Satire Er ist wieder da durchgesetzt hat. Fehlte der Filmakademie also der Mut? Dürfen politische Gründe aber überhaupt eine Rolle spielen bei dem Votum? Zum Artikel

23. Mai 2016
Hat die Jury auf dem Festival de Cannes eine Chance vertan, weil sie den deutschen Wettbewerbsbeitrag Toni Erdmann nicht prämierte? Susanne Berg kommentiert die diesjährige Preisverleihung an der Croisette für das Deutschlandradio Kultur. Zum Beitrag

11. April 2016
Filmredakteur Hanns-Georg Rodek berichtet in der Welt von der „Soirée zur Würdigung des deutschen Films“, zu der Bundespräsident Joachim Gauck nach Schloss Bellevue geladen hat. Zeit für eine kritische Bestandsaufnahme. Zum Artikel